Write for rights

Dein Brief Kann Leben retten!

Beim Amnesty-Briefmarathon schreiben Hunderttausende Menschen in allen Teilen der Welt innerhalb weniger Tage Millionen Briefe. Sie drücken darin ihre Solidarität mit Menschen aus, deren Rechte verletzt werden, und sie appellieren an Regierungen, die Menschenrechte zu achten.
Jeder Brief zählt - denn jeder Brief kann dabei helfen, Folter zu verhindern, Menschen vor unfairen Prozessen zu schützen und Leben zu retten.

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Schreib jetzt für Freiheit! Für wen möchtest du einen Appell verschicken?

  • Edward Snowden
    USA
  • Eren Keskin
    Türkei
  • Mahmoud Abu Zeid
    Ägypten
  • Zeynab Jalalian
    Iran
  • Fomusoh Ivo Feh
    Kamerun
  • Johan Teterissa
    Indonesien
  • Ilham Tohti
    China
  • Annie Alfred
    Malawi
  • Máxima Acuña
    Peru
  • Bayram Mammadov und Giyas Ibrahimov
    Aserbaidschan
  • Peace River Valley
    Kanada

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  • Edward Snowden

    USA: Begnadigung für Edward Snowden!

    Edward Snowden machte die Überwachungs- und Spionagepraktiken des US-Geheimdienstes NSA bekannt. Dafür drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft. Es liegt an US-Präsident Barack Obama, den Whistleblower zu begnadigen.

    Es war eine der größten politischen Enthüllungen der jüngsten Geschichte: Der ehemalige CIA-Mitarbeiter Edward Snowden gab 2013 Tausende geheime Dokumente zu Überwachungs- und Spionagepraktiken des US-Geheimdienstes NSA an die Presse weiter. Er löste damit eine weltweite Debatte über die Zulässigkeit staatlicher Eingriffe in die Privatsphäre aus. Nach der Enthüllung floh Edward Snowden von Hongkong nach Russland, wo er derzeit lebt. Die USA wollen den Whistleblower wegen „Spionage“ vor Gericht stellen – auf der Grundlage von Gesetzen, die „Whistleblowing“ im öffentlichen Interesse mit der Weitergabe von Staatsgeheimnissen an Feinde gleichstellen. Im Fall einer Verurteilung drohen Edward Snowden bis zu 30 Jahre Haft. US-Präsident Barack Obama könnte dies verhindern, indem er den Whistleblower begnadigt. Es ist schließlich Edward Snowden zu verdanken, dass einige Staaten und Unternehmen inzwischen Maßnahmen ergriffen haben, um das Menschenrecht auf Privatsphäre besser zu schützen.

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  • Eren Keskin

    Türkei: Recht auf Meinungsfreiheit respektieren!

    Eren Keskin ist in der Türkei berühmt: Seit vielen Jahren setzt sich die Menschenrechtsverteidigerin für Frauen und die kurdische Minderheit ein. Nun droht ihr deshalb eine Gefängnisstrafe.

    Roger Willemsen nannte sie eine „Frau von außergewöhnlichem Mut, unerschütterlicher Energie und selbstloser Verpflichtung für die Sache der Humanität“. Er hielt 2001 die Laudatio, als Eren Keskin den Menschenrechtspreis von Amnesty International in Deutschland bekam. Seit Mitte der achtziger Jahre wurde die Menschenrechtsverteidigerin zahllose Male bedroht, eingeschüchtert und verhört. 1995 musste sie allein wegen des Gebrauchs des Wortes „Kurdistan“ in einem ihrer Artikel sechs Monate im Gefängnis verbringen. Die türkische Justiz strengte im Laufe der Jahrzehnte unzählige Prozesse gegen sie an – ohne dass es ihr gelang, Eren Keskin zum Schweigen zu bringen. 2014 wurde sie wegen „Herabwürdigung der türkischen Nation“ verurteilt, weil sie 2005 in einer öffentlichen Rede den türkischen Staat für die Tötung eines 12-jährigen Jungen durch Sicherheitskräfte verantwortlich gemacht hatte. Seitdem wurden gegen Eren Keskin Dutzende weitere Verfahren eingeleitet, alle wegen Artikeln in der kurdischen Zeitung „Özgür Gündem“, deren Chefredakteurin sie zeitweise war. Die Zeitung wurde im August 2016 auf Anordnung der türkischen Behörden geschlossen. Eren Keskin drohen erneut lange Haftstrafen.

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  • Mahmoud Abu Zeid

    Ägypten: Freiheit für Mahmoud Abu Zeid!

    Der Fotojournalist Mahmoud Abu Zeid arbeitete für internationale Medien. Als er mit seiner Kamera die gewaltsame Niederschlagung von Protesten dokumentierte, kam er in Haft. Ihm droht die Todesstrafe.

    „Ich bin ein Fotojournalist, kein Verbrecher“, sagt Mahmoud Abu Zeid. Der freie Fotograf, der unter dem Künstlernamen Shawkan bekannt wurde, sitzt bereits seit mehr als drei Jahren unschuldig im Gefängnis. Der Reporter übte lediglich friedlich seinen Beruf aus: Er dokumentierte für internationale Medien die Proteste in Ägypten. Seine Fotos erschienen auch in deutschen Zeitungen.

    Als Mahmoud Abu Zeid im August 2013 die gewaltsame Auflösung eines Protestcamps von Anhänger_innen des entmachteten Präsidenten Mohammed Mursi in Kairo fotografierte, nahm die Polizei ihn fest. Er wurde in der Haft gefoltert und misshandelt. Die Staatsanwaltschaft hat konstruierte Anklagen gegen den Fotografen erhoben, darunter „Teilnahme an einer illegalen Versammlung“ und „Mord“. Bei einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe. Das bisherige Verfahren gegen ihn war unfair. Seinen Rechtsanwält_innen wurde der Zugang zu wichtigen Dokumenten verweigert. Viele internationale Medien haben sich für ihn eingesetzt und Ägypten aufgefordert, die Pressefreiheit zu achten. Mahmoud Abu Zeid ist ein gewaltloser politischer Gefangener, der nie hätte inhaftiert werden dürfen.

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  • Zeynab Jalalian

    Iran: UN-Forderung nach Freilassung von Zeynab Jalalian umsetzen!

    Zeynab Jalalian sitzt im Gefängnis und läuft Gefahr, ihr Augenlicht zu verlieren. Die Behörden verweigern ihr die dringend notwendige medizinische Behandlung.

    Zeynab Jalalian setzte sich für die Rechte der kurdischen Minderheit im Iran ein, insbesondere für Frauen. 2008 wurde sie festgenommen und später von einem Gericht wegen „Feindschaft zu Gott“ zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Man warf ihr vor, der oppositionellen kurdischen Gruppierung PJAK anzugehören, die auch einen bewaffneten Flügel hat. Sie läuft Gefahr, ihr Augenlicht zu verlieren, und muss dringend fachärztlich behandelt werden. Ihre Familie geht davon aus, dass die Augenprobleme von Folter und Misshandlungen herrühren, die Zeynab Jalalian während der Haft erlitt. Im iranischen Fernsehen wurde ein erzwungenes „Geständnis“ von Zeynab Jalalian gesendet und ihre gesundheitlichen Probleme geleugnet. Die Behörden verweigern ihr weiterhin den Zugang zu einem Augenarzt. Ihr Prozess war grob unfair: Er dauerte nur wenige Minuten, ein Rechtsanwalt wurde ihr verwehrt und es wurden keine Beweise über die ihr vorgeworfenen Aktivitäten vorgelegt.

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  • Fomusoh Ivo Feh

    Kamerun: Freiheit für Fomusoh Ivo Feh und seine Freunde!

    Der Student Fomusoh Ivo Feh machte sich in einer SMS an einen Freund über die bewaffnete Gruppe Boko Haram lustig. Dafür ist er zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden.

    Fomusoh Ivo Feh wollte gerade sein Studium beginnen, als er im Dezember 2014 festgenommen wurde. Er hatte eine SMS mit einem Witz über die bewaffnete Gruppe Boko Haram an einen Freund weitergeleitet. Darin hieß es, selbst Boko Haram würde einen nur aufnehmen, wenn man die Prüfung in mindestens fünf Schulfächern bestanden habe. Die SMS war eine Anspielung darauf, dass es für junge Menschen in Kamerun sehr schwer ist, ohne eine gute Ausbildung eine gute Stelle zu finden. Nachdem der Freund die SMS an einen Schüler weitergeleitet hatte, fiel sie einem Lehrer in die Hände, der sich an die Polizei wandte. Daraufhin wurden Fomusoh Ivo Feh und die beiden anderen jungen Männer festgenommen. Am 2. November verurteilte ein Militärgericht Fomusoh Ivo Feh und die beiden anderen Männer wegen terrorismusbezogener Straftaten zu je zehn Jahren Haft.

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  • Johan Teterissa

    Indonesien: Freiheit für Johan Teterissa!

    Der Aktivist Johan Teterissa organisierte eine friedliche Demonstration. Dafür wurde er zu 15 Jahren Haft verurteilt. Seit neun Jahren sitzt er bereits im Gefängnis. Er muss endlich freigelassen werden.

    Im Juni 2007 fand in Ambon, der Hauptstadt der indonesischen Provinz der Molukken, eine Feier anlässlich des nationalen Familientags statt. Der Grundschullehrer Johan Teterissa und 21 weitere Aktivist_innen nutzten dies für eine Protestkundgebung: Vor den Augen des damaligen indonesischen Präsidenten führten sie einen traditionellen Kriegstanz auf und hielten zum Abschluss die „Benang-Raja“-Flagge in die Höhe – sie steht für die Unabhängigkeit der Südmolukken und ist in Indonesien verboten. Die Polizei nahm die Demonstrant_innen fest. Johan Teterissa wurde gefoltert und später wegen „Rebellion“ zu 15 Jahren Haft verurteilt. Er muss seine Strafe in einem Gefängnis auf der Insel Nusakambangan verbüßen, die 2.500 Kilometer vom Wohnort seiner Familie entfernt ist. Seine Angehörigen können ihn deshalb nur sehr selten besuchen. Mehrfach wurde ihm in der Haft die medizinische Versorgung verweigert. Johan Teterissa ist ein gewaltloser politischer Gefangener, der lediglich friedlich seine Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit ausgeübt hat. Er ist schon seit neun Jahren in Haft und muss sofort freigelassen werden.

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  • Ilham Tohti

    China: Freiheit für Ilham Tohti!

    Der renommierte Wirtschaftsprofessor Ilham Tohti wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Er hatte ein Internetportal gegründet, das über die Situation der uigurischen Minderheit in China informierte.

    Die Uiguren sind eine vornehmlich muslimische ethnische Minderheit in China. Sie sind regelmäßig schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt und leiden unter Diskriminierung, was Sprache, Religion, Kultur, Bildung und den Zugang zum Arbeitsmarkt angeht. Der Pekinger Wirtschaftsprofessor Ilham Tohti, der zu dieser ethnischen Gruppe gehört, kritisierte die Menschenrechtsverletzungen an Uigur_innen öffentlich. Er warb für einen friedlichen Dialog mit der Mehrheitsgesellschaft und gründete ein Internetportal, um über die Situation der Uigur_innen zu informieren. Die chinesischen Behörden sperrten „Uighur Online“ jedoch mehrfach. 2014 wurde Ilham Tohti verschleppt, monatelang ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten und gefoltert. Im September 2014 verurteilte ihn ein Gericht wegen „Separatismus“ zu lebenslanger Haft. Dieser Vorwurf wird immer wieder gegen politische Gegner_innen erhoben. Ilham Tohti hat lediglich friedlich sein Recht auf freie Meinungsäußerung ausgeübt: Er ist ein gewaltloser politischer Gefangener und muss sofort freigelassen werden.

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  • Annie Alfred

    Malawi: Menschen mit Albinismus schützen!

    Menschen mit Albinismus müssen in Malawi in ständiger Angst leben. Der Grund ist ein weitverbreiteter Aberglaube. Die Regierung unternimmt nicht genug, um Betroffene zu schützen.

    Annie Alfred ist zehn Jahre alt und hat Albinismus. Ihr Körper bildet nicht genug Melanin, den Farbstoff, der in der Haut und den Haaren vorkommt und vor der Sonnenstrahlung schützt. Annie muss sich deshalb besonders gut vor Sonnenbrand in Acht nehmen. Wenn sie einmal groß ist, möchte sie Krankenschwester werden. Das Mädchen lebt jedoch in ständiger Gefahr – wie Tausende andere Menschen mit Albinismus in Malawi. Sie werden wegen ihrer Krankheit diskriminiert und verfolgt. Im schlimmsten Fall werden sie entführt, verstümmelt oder getötet. Seit 2014 wurden in Malawi mindestens 18 Menschen mit Albinismus getötet, fünf weitere sind "verschwunden". Hintergrund ist ein furchtbarer Aberglaube: "Wunderheiler" behaupten, dass Knochen oder Körperteile von Menschen mit Albinismus Glück bringen. Die Regierung von Malawi verurteilt dies zwar, unternimmt aber nicht genug, um die Bevölkerung aufzuklären und die Betroffenen zu schützen. Die wenigen Täter_innen, die wegen Verbrechen an Menschen mit Albinismus festgenommen wurden, erhielten nur geringe Strafen oder wurden freigesprochen.

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  • Máxima Acuña

    Peru: Respekt und Schutz für Máxima Acuña!

    Die Kleinbäuerin Máxima Acuña wird seit Jahren von der Polizei und privaten Sicherheitskräften drangsaliert und bedroht. Grund dafür sind Landkonflikte mit einem Bergbauunternehmen.

    Máxima Acuña lebt mit ihrer Familie seit mehr als 20 Jahren auf einem Stück Land im Norden Perus. Seit Jahren führt sie einen Rechtsstreit mit dem Bergbauunternehmen Yanacocha, das ihr Grundstück beansprucht. Die Kleinbäuerin und ihre Familie wurden von Sicherheitskräften immer wieder schikaniert und eingeschüchtert. 2011 schlugen Polizisten Máxima Acuña und ihre Tochter bewusstlos. Später versuchte die Polizei mehrfach, die Familie gewaltsam zur Räumung des Geländes zu zwingen, und zerstörte Teile ihres Hauses. Anfang 2016 vernichteten private Sicherheitskräfte die Kartoffelernte der Bäuerin. Máxima Acuña setzt sich für die Rechte auf Nahrung, Gesundheit und eine saubere Umwelt angesichts des zunehmenden Bergbaus in ihrer Region ein und erhielt 2016 für ihr Engagement den renommierten Goldman-Preis, der als „Umwelt-Nobelpreis“ gilt. Die gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Bergbauunternehmen ist noch nicht abgeschlossen und die Familie wird weiterhin massiv bedroht. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission hat Peru bereits 2014 aufgefordert, für den Schutz von Máxima Acuña zu sorgen.

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  • Bayram Mammadov und Giyas Ibrahimov

    Aserbaidschan: Freiheit für Bayram Mammadov und Giyas Ibrahimov!

    Die beiden Studenten Bayram Mammadov und Giyas Ibrahimov sprühten politische Slogans auf eine Statue des ehemaligen Präsidenten Aserbaidschans. Giyas Ibrahimov wurde am 25. Oktober und Bayram Mammadov am 8. Dezember zu zehn Jahren Haft verurteilt.

    In Aserbaidschan wird im Mai der nationale Blumentag gefeiert – zu Ehren von Heydar Alijew, dem ehemaligen Präsidenten des Landes und Vater des derzeitigen Präsidenten. Anlässlich des Gedenktages sprühten die beiden Aktivisten Bayram Mammadov und Giyas Ibrahimov „Alles Gute zum Sklaventag“ auf eine Statue von Heydar Alijew und posteten ein Foto der Aktion bei Facebook. Im Aserbaidschanischen ist das Wort für „Blume“ dem für „Sklave“ sehr ähnlich. Einen Tag später wurden die beiden Studenten festgenommen – wegen angeblichen Drogenbesitzes. Im Polizeiverhör ging es jedoch nur um das Graffiti, nicht um Drogen. Als sich die jungen Männer weigerten, ein „Geständnis“ zu unterzeichnen und sich öffentlich für die Protestaktion zu entschuldigen, wurden sie gefoltert. Bayram Mammadov und Giyas Ibrahimov befinden sich seit dem 10. Mai 2016 wegen mutmaßlichen Drogenbesitzes im Gefängnis. Die Anklage ist offensichtlich konstruiert. Giyas Ibrahimov wurde am 25. Oktober und Bayram Mammadov am 8. Dezember zu zehn Jahren Haft verurteilt.

    Dein Appelltext für Bayram Mammadov und Giyas Ibrahimov

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  • Peace River Valley

    Kanada: Staudammprojekt stoppen!

    Ein riesiges Staudammprojekt bedroht das angestammte Land indigener Gemeinden im kanadischen Peace River Valley. Die Indigenen wehren sich gegen das Projekt, da der Staudamm ihre Lebensgrundlage zerstören würde.

    Das Tal des Peace Rivers in der kanadischen Provinz British Columbia ist ein einzigartiges Ökosystem. Bislang ist es von Wasserkraftwerken, Bergbau, Öl und Gasförderung sowie anderen Großprojekten verschont geblieben. Für die indigenen Bevölkerungsgruppen („First Nations“) ist das Tal von großer Bedeutung: Sie jagen und fischen dort, sammeln medizinische Kräuter und halten traditionelle Zeremonien ab. Auch sind ihre Vorfahren in dem Tal begraben. Nun ist im Rahmen des Projekts „Site C“ ein Wasserkraftwerk geplant, für das der Peace River und seine Zuflüsse auf einer Länge von mehr als 80 Kilometern aufgestaut werden sollen. Der riesige Stausee würde die Lebensgrundlage der „First Nations“ und die Gräber ihrer Ahnen zerstören. Obwohl die Rechte der indigenen Einwohner_innen Kanadas auf ihr traditionell angestammtes Land durch die Verfassung geschützt sind, treiben die Behörden das Projekt voran. Die Bauarbeiten für den Staudamm haben bereits begonnen – obwohl die betroffenen indigenen Bevölkerungsgruppen vor Gericht gezogen sind, um das Vorhaben zu stoppen, und ein Urteil noch aussteht.

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Als ich zwölf, dreizehn war, hab' ich nachts wach gelegen, weil ich plötzlich erkannte, was Menschen anderen Menschen antun können. Ich hatte in der Fußgängerzone meiner Heimatstadt große, farbige Fotos von Folter- und Kriegsopfern gesehen. Solche Grausamkeit hatte ich mir nicht vorstellen können. Ich habe dann später auf der Bühne und auch im Film durchaus gefährliche und böse Menschen gespielt, wenn das Stück oder das Drehbuch gut waren. Die Verbrechen in der Wirklichkeit aber zwingen uns, dass wir uns gegen Sadismus und Ungerechtigkeiten engagieren.

DER SCHAUSPIELER AXEL MILBERG UNTERSTÜTZT DEN BRIEFMARATHON VON AMNESTY

UNSERE ERFOLGE

Dein Brief kann Folter verhindern, Menschen vor unfairen Prozessen schützen, Mut und Hoffnung geben. Und Leben retten.
Ein einzelner Brief oder eine E-Mail kann ungelesen weggelegt werden - aber Tausende kann man schwerlich ignorieren.
Und rund ein Drittel der Amnesty-Aktionen für Einzelfälle führen zu konkreten Erfolgen! Hier sind sieben Beispiele:

MATERIALIEN ZUM BRIEFMARATHON

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